Innenministerium stellt zwei Millionen Euro für den Umbau und die Erweiterung von 20 Feuerwehrhäusern in Schleswig-Holstein zur Verfügung

Freitag, 12. Juni 2020

Für die Modernisierung und den Umbau von Feuerwehrhäusern in Schleswig-Holstein stehen im Rahmen eines Sonderprogramms in diesem Jahr zwei Millionen Euro zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunalen Landesverbänden hat das Innenministerium 20 förderfähige Projekte ausgewählt.

„Mit dieser Förderung unterstützen wir auch in diesem Jahr wieder unsere Freiwilligen Feuerwehren in den Kommunen. Wir setzen damit die Modernisierung der Wehren im Land weiter fort. Neben der allgemeinen umfangreichen Unterstützung ist dieses Sonderprogramm ein weiterer Baustein, um die Freiwilligen Wehren fit für die Zukunft zu machen”, erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Im Rahmen des „Sonderprogramms Feuerwehrhäuser” hatte das Innenministerium bereits im vergangenen Jahr vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Von den Kommunen waren außerdem im vergangenen Jahr fünf Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt worden.

In diesem Jahr konnten nicht alle Anträge berücksichtigt werden. Das Antragsvolumen überstieg die zur Verfügung stehenden Mittel. Deshalb hatte das Innenministerium gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden einvernehmlich über die zu fördernden Projekte entschieden. Der Fokus wurde dabei auf die Förderung von Umbaumaßnahmen gelegt. Einige Anträge waren abgelehnt worden, da diese über die kommunalen Dorfentwicklungskonzepte bessere Fördermöglichkeiten hatten.

Geförderte Projekte gibt es in Kasseedorf, Glücksburg, Schönwalde, Stolpe, Fahrenkrug, Bad Oldeloe, Uetersen, Hollingstedt, Ellerdorf, Nortorf, Wees, Harrislee, Großenrade, Pöschendorf, Negernbötel, Höhndorf, Mildstedt, Borgstedt, Nebel und Hochdonn

Symbolfoto: HFUK Nord